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Frontwork

 

Der Blick aufs Ganze

 

Das eine tun und das andere nicht lassen: Die Frontwork AG definiert Unternehmertum als Blick auf das Ganze. Daraus erwächst ihr Anspruch, Verantwortung nicht nur für Qualität, Kundenzufriedenheit und Wachstum zu übernehmen, sondern in gleichem Maße auch für nachhaltiges Handeln. Die 1997 gegründete Firma aus Wallisellen im Kanton Zürich zählt auch in dieser Hinsicht zu den führenden schweizerischen Anbietern von Werbetechnik. Ihr Slogan „Auffallend anders" hat also eine doppelte Bedeutung.

 

„Wir werden sicher vorerst kein durchgängig grüner Betrieb sein, weil wir mit PVC-Folien arbeiten - und für die gibt es bislang keinen Ersatzstoff", räumt Geschäftsführer Fabio Vareni freimütig ein. „Aber was in Sachen Umweltschutz machbar ist, wird bei uns gemacht, weil wir in unserer Branche Vorreiter sein möchten." Machbar ist für Frontwork beispielsweise der weitgehende Verzicht auf fossile Energieträger: Das gesamte Unternehmen, das auf den Gebieten Signaletik, Messen und Events, Verkehrsmittelwerbung und Innenausbau tätig ist, steht zu 100 % unter Ökostrom.

 

Nägel mit Köpfen gemacht

 

Auch im Fuhrpark bemüht man sich verstärkt um Nachhaltigkeit: Fahrten in die nähere Umgebung werden mit einem Elektroauto zurückgelegt, und zwei erdgasbetriebener Montagebusse sind in der gesamten Schweiz unterwegs. Die noch mit Benzin betriebenen Kombis sollen sukzessive durch Erdgasfahrzeuge ersetzt werden. Dass profitables Wachstum und Umweltschutz sich nicht unversöhnlich gegenüberstehen müssen, zeigt auch ein Blick in die Digitaldruckerei des Unternehmens. Hier haben die Verantwortlichen ebenfalls Nägel mit Köpfen gemacht - und den gesamten Maschinenpark gegen umweltfreundlichere Nachfolger in Gestalt von Latexdruckern getauscht. Lösungsmittel und Weichmacher gehören damit der Vergangenheit an.

 

Aus Überzeugung ethisch


„Auffallend anders" verhält sich der schweizerische Mittelständler zudem beim Einkauf von Holz, das vor allem auf dem Gebiet des Messebaus zum Einsatz kommt: An einem Zertifikat über nachhaltige Forstwirtschaft führt für seine Lieferanten kein Weg vorbei. Gewiss, die Kunden der Frontwork AG erwarten immer häufiger umweltfreundliche Produkte. Aber das ist keinesfalls der Grund für ihren Blick auf das Ganze, im Gegenteil: „Ethisches Handeln ist für uns kein Marketinginstrument. Vielmehr ist es Ausdruck unserer Überzeugung und der Unternehmenskultur, die wir vorleben möchten", betont Fabio Vareni. Indem man das eine tut und das andere nicht lässt, gelingt das jeden Tag etwas besser.