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Initiative

 

Was ist "Ethics in Business"?

"Ethics in Business" ist eine Wirtschaftsinitiative, die mittelständische Firmen im deutschsprachigen Raum begleitet, die fair, verantwortungsvoll und nachhaltig handeln möchten. Firmen, die dadurch die Wirtschaftswelt prägen und umgestalten wollen. Die Initiative versteht sich als Lernprojekt und möchte Lust darauf und Mut dazu machen, unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein konkrete Praxis werden zu lassen.

Warum sollten Sie mit Ihrem Unternehmen an "Ethics in Business" teilnehmen?

Bei "Ethics in Business" lernen Sie, wie Sie das Thema unternehmerische Verantwortung (Corporate Responsibility) noch systematischer und effektiver in Ihrem Unternehmen verankern und so zu einem nachweislich ethischen Unternehmen werden können.

 

Sie haben die Möglichkeit, das Prüfverfahren von Prof. Dr. Thomas Beschorner vom Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen zu durchlaufen. Dabei werden Sie mit den anderen Teilnehmern an "Ethics in Business" verglichen. Sie profitieren - unabhängig von Ihrem Abschneiden beim Vergleich - von einem individuellen Benchmarkingbericht, dem Wissensaustausch mit und dem Know-how von anderen ethisch engagierten Unternehmen. Wenn Sie beim Benchmarking sehr gute Ergebnisse erzielen, erhalten Sie darüber hinaus das "Ethics in Business"-Wertesiegel und können Ihr Engagement nach außen hin sichtbar machen und mit der Auszeichnung werben. Zudem verbessert eine Teilnahme an "Ethics in Business" Ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich. Denn sie hilft, die positiven CR-Effekte rasch und effektiv zu nutzen.

 

Last, not least wirken Sie durch Ihre Teilnahme sinnstiftend und tragen dazu bei, die Welt etwas besser zu machen.

Was ist das Besondere an "Ethics in Business"?

"Ethics in Business" ist eine ganz speziell für den Mittelstand konzipierte Lerninitiative.

 

"Für den Mittelstand konzipiert" heißt:

 

"Ethics in Business" schließt eine Lücke. Denn speziell für den Mittelstand gibt es bisher noch keine passenden Instrumente, um CR systematisch im Unternehmen zu verankern. Die Initiative gibt den Unternehmen praxistaugliches Handwerkszeug, mittelstandsgerecht aufbereitet, mit auf den Weg. Zudem trägt "Ethics in Business" der Tatsache Rechnung, dass der Mittelstand sehr heterogen ist. Deshalb muss niemand bei allen Fragen Spitzenwerte erreichen! Das wird nicht erwartet. Es geht darum, sich überhaupt erst mal auf den Weg zu machen - und sich dann allmählich weiterzuentwickeln. Sie werden Gelegenheit haben, Ihre speziellen Gegebenheiten zu erklären, z. B. wenn ein Aktionsfeld für Ihr Unternehmen nicht relevant ist.

 

Lerninitiative heißt:

 

Alle Teilnehmer erhalten zunächst einmal den Status "Fördermitglied" und profitieren beispielsweise von regelmäßigen Benchmarktreffen, einem spezieller Newsletter, Seminaren, Tagungen und Kongressen zu vergünstigten Konditionen, oder auch der Präsentation gelungener Praxisbeispiele von Mitgliedern der Werte-Allianz auf unserer Website, auf unserem Portal für CSR-Wissen im Mittelstand oder in unserem Blog.

 

Alle Mitglieder der Werte-Allianz haben zudem die Möglichkeit, eine wissenschaftliche Bewertung des Unternehmens von unabhängiger Seite vornehmen zu lassen. Sie bildet die Grundlage für einen Unternehmensvergleich. Daraus resultieren individuelle Analysen, von denen die Teilnehmer profitieren. Darüber hinaus gewinnen Sie allein schon durch das Ausfüllen des Fragebogens. Sie reflektieren Ihr Engagement und werden sehr schnell auf Punkte stoßen, die Sie rasch und ohne großen Mehraufwand angehen können. Ein Mitgliedschaftszyklus dauert 1 Jahr. Dieser kann beliebig oft erneuert werden. Das macht Ihr Engagement glaubwürdig! Auf dem Markt ist dieser konsequente Ansatz einzigartig.

 

"Ethics in Business" ist also so konzipiert, dass alle Teilnehmer profitieren.

Warum ist "Ethics in Business" vor allem auch ein Lernprojekt?

Wir wissen, dass kaum ein mittelständisches Unternehmen heutzutage im Bereich Unternehmensverantwortung und ethisches Wirtschaften schon „perfekt" ist. Wir wissen aber auch, dass sehr viele Unternehmer und Unternehmen schon sehr weit sind und vor allem die Bedeutung des Themas erkannt haben. Deshalb kann jedes Unternehmen, das sich zu der Idee "Ethics in Business" bekennt, zunächst für ein Jahr Fördermitglied der Initiative werden, hat damit vollen Zugang zum Netzwerk und zum Lernprojekt "Ethics in Business". Darüber hinaus haben die Unternehmen innerhalb dieses Jahres die Möglichkeit, den Unternehmensvergleich des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen zu durchlaufen.

 

  1. Allein durch das Ausfüllen des Fragebogens für den Vergleich reflektieren Sie bereits Ihr Engagement und werden rasch auf Punkte stoßen, die Sie schnell und ohne großen Mehraufwand anpacken können.
  2. Als Auswertung des Vergleichs erhalten Sie einen individuellen Benchmarkingbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus lernen Sie durch den intensiven Wissensaustausch mit den anderen Teilnehmern.

Ist das Projekt auch für kleinere Unternehmen sinnvoll?

Ja, denn gerade kleinere Unternehmen können ihr vorbildliches Handeln aufgrund knapper Budgets häufig nicht mittels Medienkampagnen einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Außerdem muss niemand perfekt sein! Das wird nicht erwartet. Es geht darum, sich überhaupt erst mal auf den Weg zu machen - und sich dann allmählich weiterzuentwickeln. Sie werden Gelegenheit haben, Ihre speziellen Gegebenheiten zu erklären, z. B. wenn ein Aktionsfeld für Ihr Unternehmen nicht relevant ist. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, gibt es überdies bei "Ethics in Business"® drei verschiedene Größenklassen.

Warum ist "Ethics in Business" kein "Greenwashing"?

Unternehmen, die bei der Initiative mitmachen und das Wertesiegel erhalten, wurden von unabhängiger Seite und nach wissenschaftlichen Kriterien überprüft. Sie handeln also erwiesenermaßen ethisch und nachhaltig. Überdies haben Sie bewiesen, dass Ihr Engagement nicht willkürlich erfolgt, sondern eindeutig an Ihr Kerngeschäft gekoppelt ist. Das steht im klaren Widerspruch zum "Greenwashing", bei dem sich ein Unternehmen lediglich ein "grünes Mäntelchen" umhängt, anstatt wirklich verantwortungsvoll zu handeln.

 

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