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Rundum gesund

22.05.2014

Rundum gesund

 

Schlechte Arbeitsbedingungen, mieses Image, fehlende Fachkräfte, geringe Bezahlung - seit Jahren schaukeln sich diese vier Faktoren in der Gesundheitsbranche auf. Es geht allerdings auch anders, wie gute Beispiele zeigen.

 

Stärker als die Gesamtwirtschaft leidet der Gesundheitssektor unter einem Mangel an Fachkräften. 38 Prozent der Unternehmen, so eine Erhebung des DIHK , können offene Stellen zwei Monate und länger nicht besetzen. In der Gesamtwirtschaft liegt der Anteil bei „nur" 29 Prozent. Am ärgsten trifft es die Gesundheits- und sozialen Dienste: 55 Prozent von ihnen finden keine qualifizierten Arbeitskräfte und müssen Stellen für längere Zeit unbesetzt lassen. Die Ursache ist schnell erkannt: 69 Prozent der Betriebe klagen über eine hohe Fluktuation.

 

„In vielen Betrieben sorgen schlechte Arbeitsbedingungen für eine hohe Fluktuation und damit einen Mangel an Fach- und Nachwuchskräften", sagt Silke Masurat. Die Geschäftsführerin von compamedia will deshalb mit Hilfe des Unternehmensvergleichs TOP JOB den Wandel in der Branche vorantreiben. „Am besten funktioniert das, wenn man die positiven Beispiele herausstellt, zeigt, wie erfolgreich diese Unternehmen mit ihrem eigenen Weg sind, und damit andere zum Nachahmen motiviert", erläutert Masurat.

 

Das im vergangenen Jahr als Top-Arbeitgeber ausgezeichnete Unternehmen Tilch - Ganzheitliche Pflege und Betreuung ist so ein positives Beispiel. In den Senioren-, Pflege- und Behindertenheimen der Northeimer werden Menschlichkeit und Nächstenliebe besonders intensiv gelebt. Bereits im Vorstellungsgespräch sprechen die Verantwortlichen mit Bewerbern über die Firmenwerte und Verhaltensrichtlinien. „Wir haben herausgefunden, dass die Zufriedenheit unserer Bewohner hauptsächlich vom Personal abhängt. Deswegen spielt das Miteinander eine große Rolle für uns", so Geschäftsführer Sven Tilch. Ein bemerkenswerter Ansatz, der auch das Interesse der Tageszeitung DIE WELT fand: Sie berichtete über Tilch und seine Strategie gegen den Fachkräftemangel.

 

Damit Unternehmen wie diese stärkere Beachtung finden und andere in der Branche zum Nachahmen motivieren, lobt compamedia im Rahmen seines Unternehmensvergleichs TOP JOB jetzt den Sonderpreis „TOP JOB Health Care" aus.

 

Kooperationspartner des Branchen-Awards ist das Health-Care-Netzwerk Salitaris. Teilnehmen können nicht nur Unternehmen aus Gesundheits- und sozialen Diensten, sondern generell mittelständische Betriebe aus dem Gesundheitssektor. Mit einer Bewerbung bei TOP JOB nehmen Unternehmen aus diesen Branchen automatisch auch am „Health Care"-Award teil. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 

Mehr Infos unter www.topjob.de. Einen kurzen Film zum Arbeitgebervergleich gibt es hier.

 

Abschließend noch ein kleiner Lesetipp zum Thema Gesundheit:

 

Auch, aber nicht nur Unternehmen, die für die Gesundheit anderer arbeiten, sollten natürlich immer die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter im Blick haben. Wie das geht, war Thema der beiden TOP JOB-Trendstudien, die compamedia in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen in den vergangenen beiden Jahren veröffentlicht hat. Die neue TOP JOB-Trendstudie 2014 stellt compamedia im Juni, rechtzeitig zum Deutschen Mittelstands-Gipfel in Essen vor.